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DÓli oder wie die Chinesen Ferien machen

Endlich wieder Zugfahren! Nach 2 Monaten in wackligen, ruettligen, staubigen Bussen habe ich mich riesig gefreut auf den Zug. Von Kunming gings in 6 h nach DÓli. Nein diese Stadt hat nichts mit dem spanischen Kuenstler zu tun. Die Zugfahrt war sehr angenehm und die Abteile sehr sauber. Waehrend der Fahrt wurde sogar einmal die Toiletten geputzt und der Boden ueberall gewischt! Zu Beginn war der Zug vollgestopft und es sassen ueberall auf 4-Platz-Sitzbaenken mind. 5 Leute, alle Klappsitze auf den Gaengen waren besetzt und dazwischen standen auch viele Personen. Gluecklicherweise war es ein Schlafzug, sodass auf den oberen Betten das ganze Gepaeck verstaut werden konnte. Sonst waere es wirklich eng geworden. Es waren wohl auch so viele unterwegs, da sie den 1.Mai mit anschliessendem Wochenende als Kurzurlaub nutzten. Diese Annahme bestaetigte sich in DÓli, wo es in der Altstadt nur so von Touristen wimmelte. Wieder nur Chinesen! Diese huebsche ummauerte Altstadt mit all den gut gelaunten, flanierenden, sommerlich gekleideten Chinesen und das sonnige Wetter mit einer kuehlen Brise haben uns irgendwie an sueditalienische Meerstaedte erinnert. Wir haetten ebenso gut in Otranto sein koennen. Statt am Meer liegt DÓli aber an einem See, an dem man gut Radfahren kann. Haben wir aber nicht gemacht. Die Altstadt hatte es uns angetan und so verloren wir uns inmitten chinesischer Touristen-Wolken. In regelmaessigen Abstaen den sprangen wildfremde Chinesen an unsere Seite und ehe wir wussten was geschieht, waren schon 2 Fotos mit geknipst. Dann wurde der Fotograf zum Posierenden an unserer Seite (mit Vorliebe mit Peace-Fingerzeichen oder Daumenhoch) und der Posierende zum Fotograf. Manchmal wurden wir sogar gefragt, meistems aber nicht. In unserem kleinen Mandarin Buechlein steht der Satz: "darf ich ein Foto mit/von Ihnen machen?". Voellig ueberfluessig! In China wird bisher geknipst was das Zeug haelt und keiner fragt den anderen. Wir haben begonnen auch immer ein Foto mit den jeweiligen Chiesen zu machen. Ich frage mich aber wirklich was sie mit diesen Fotos mit fremden Europaeern machen. Wir haben aber bald gemerkt, wie die chinesischen Touristen ticken; sie sind naemlich alle nur an den Hauptstrassen mit den Touri-Geschaeften und Restaurants unterwegs, dort ist es entsprechend eng und laut. Kaum geht man um zwei, drei Ecken ist es ganz ruhig und gemuetlich. Was auch auffaellt ist, dass Chinesen extrem gute Touristen fuers Geschaeft sind. Sie kaufen alles was es zu kaufen gibt. Z.b.gab es Blumenkraenze fuer auf den Kopf und alle chinesischen Maedels hatten einen. Es gab traditionelle Schuhe und viele hatten diese gekauft und auch gleich angezogen. Und bei den drei Pagoden von DÓli, deren Besuch sich wirklich lohnt, lassen sich viele Paare in traditionelle Kleidung einhuellen, schminken und dann geht das Fotoshooting mit den Tempeln als Kulisse los! Fuer den Besuch dieser 3 Pagoden mit Tempelanlage sollte man unbedingt genug Zeit einplanen. Die Anlage ist an einem Berghang gebaut und immer wenn man meint nach diesem Tempel ist es fertig, kommt noch einer und noch einer. Die Aussicht ueber die Stadt und den See war aber wunderbar! Und als ich eine Chinesin nach der Bedeutung der Blumen-Kopf-Kraenze gefragt habe (gibt eben keine, sonder nur einfach zum Schoener-sein), da hat sie mir ihren kurzerhand geschenkt. Ich habe mich sehr gefreut und war dann zurueck in der Altstadt perfekt unter den Chinesinnen getarnt!
8.5.14 15:17
 
Letzte Eintrńge: Shangri-la und warum wir 5h nach Ankunft noch im Bus schliefen, Tiger leaping Gorge und die Erinnerung an alle Muskeln der Fuesse


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